Arnd Corus2019-01-13T23:17:21+00:00

Arnd Corus

Hallo und herzlich willkommen auf meiner Homepage. Um Euch das Wesentliche über mich und mein erstes Buch Roadmap Berufsausbildung mitzuteilen, habe ich mich für Euch selbst interviewt.

Interview

Warum haben Sie dieses Buch geschrieben?
Zum einen bekomme ich in meinem beruflichen Alltag regelmäßig Bewerbungen auf den Tisch und wundere mich häufig über die mangelnde Form dieser. Zum anderen stelle ich immer wieder fest, dass viele Jugendliche nicht wissen, was sie werden wollen.

Wie war es bei Ihnen selbst, wussten Sie schon immer was Sie werden wollten?
Ja und nein. Ich wusste, dass ich Verkäufer werden wollte. Viele aus meinem Umfeld versuchten mir das auszureden. Ich wollte es aber unbedingt und hatte das Glück, dass ich es auch werden konnte. Aber, und das ist der entscheidende Punkt, eigentlich hätte ich Architekt werden müssen.

Warum das?
Ich habe schon sehr früh angefangen Grundrisse von Häusern in unterschiedlichster Weise zu zeichnen und später auch diese Zeichnungen in Modellhäusern aus Holz nachgebaut. Es hat aber keiner erkannt, dass dieses mein Weg sein könnte.

Aus dem könnte schließe ich, dass es immer mehrere Wege gibt.
Jeder ist für mehr als nur für einen Beruf geeignet. Die Kunst ist es nun herauszufinden welche Optionen das sein können. Hierzu ist es wichtig erst einmal seine Fähigkeiten und Neigungen zu erkennen. Zudem ist zu prüfen, welche Berufe evtl. aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen nicht möglich sind.

Es gibt über 400 Ausbildungsberufe, wenn man die betriebliche und die schulische Ausbildung zusammen nimmt. Wie soll man da denn den oder die passenden finden?
In meinem Buch Roadmap Berufsausbildung versuche ich über die Beantwortung von Fragen eine Eingrenzung der Berufe zu ermöglichen. Dabei gehe ich nicht nach der klassischen Aufteilung Holz, Metall etc. vor sondern nähere mich den Berufen zum Beispiel über Themen wie menschbezogene oder sachbezogene Arbeit oder die Genauigkeit der Arbeitsausführung an.

Können Sie uns ein Beispiel nennen?
Jemand, der sehr genau ist in dem was er tut, der sollte sich auch einen entsprechenden Beruf suchen. Ungenaues Arbeiten löst bei ihm dann Unbehagen aus. Auf das Handwerk übertragen heißt es dann also eher Tischler oder Geigenbauer werden und nicht Zimmermann – auch, wenn das alles Berufe mit Holz sind. Darüber hinaus könnte er aber evtl. auch mit einem anderen Werkstoff z.B. Zahntechniker oder technischer Modellbauer werden und schon sind völlig unbeachtete Berufe mit in den Fokus gerückt.

Was wünschen Sie sich?
Eine Abbrecherquote von rund 10% bei den Auszubildenden spricht eine deutliche Sprache und viele andere halten die Ausbildung nur durch, damit sie einen Abschluss haben. Deshalb wünsche ich mir, dass das Thema Lebensplanung – was möchte ich mal machen – mehr in den Fokus gerät. Eltern und Lehrer sollten dabei frühzeitig regelmäßige Impulsgeber für die Jugendlichen sein. Es wichtig Jugendliche darin zu unterstützen Berufe durch Praktika und Zukunftstage zu testen oder kennen zu lernen. Durch diese eigenen Erfahrungen können sie dann eher auswählen was zu ihnen passt und was eher nicht.

Wie sieht es bei Ihren Kindern aus?
Wir haben versucht unsere Kinder frühzeitig an verschiedenste Gebiete heranzuführen, indem wir ihnen Angebote gemacht haben, die sie ablehnen oder annehmen konnten.
Lasse (21) hat mit 7 Jahren angefangen Schlagzeug zu spielen und seine Leidenschaft dafür entdeckt. Nach einigen Workshops in dieser Richtung hatte sich auch sein Berufswunsch gefestigt. Heute studiert er in Wien / London Jazz- und Popularmusik und arbeitet daran anschließend davon leben zu können. 2017 hat er bei corus records mit der Band Buntfink seine erste EP veröffentlichen.
Finn (18) hat vor einigen Jahren bei einem Zukunftstag auch in einem Labor Erfahrungen sammeln können und fand das sehr interessant. Dazu kam seine Vorliebe zum Wasser / Meer, so dass wir ihm die Möglichkeit boten, an einer Juniorakademie für Meeresbiologie teilzunehmen. Dieses hat ihn so begeistert, dass er in dieser Richtung weitere Kurse besuchte und ein Praktikum beim AWI (Alfred Wegener Institut für polare Meeresforschung) machte. Nun möchte er Küsten- und Meeresmanagement studieren.

Welche Hilfe bietet Ihr Buch?
Das Buch holt den Jugendlichen dort ab, wo er gerade ist und begleitet ihn von der Berufs- und Betriebsauswahl, über die Bewerbung und Vorbereitung für Vorstellungsgespräche bis hin zur Ausbildung. Es gibt Tipps, Arbeitshilfen und hilft Fehler zu vermeiden. Der Weg zur Ausbildungsstelle und durch die Ausbildung ist nicht unbedingt ein Spaziergang. Man muss etwas dafür tun. Aber es lohnt sich, denn es ist für die eigene Zukunft.

Buchbeschreibung und Vertrieb siehe corusbooks.com.

Über mich

  • Geboren 1969 in Verden / Aller,
    verheiratet, zwei Kinder
  • lebt in Borstel bei Sulingen, Niedersachsen
  • Realschule
  • Einjährige Wirtschaftsfachschule
  • Ausbildung zum Verkäufer (Herrenbekleidung)
  • Zweijährige Fachoberschule Wirtschaft
  • Zivildienst bei der Lebenshilfe in Verden / Eitze
  • BWL Studium an der Fachhochschule in Wilhelmshaven mit den Schwerpunkten Personalwesen und Organisation
  • Kaufmännischer Leiter in einem mittelständischen Unternehmen und geschäftsführender Gesellschafter der corus notes GmbH.

Bei Fragen oder Anregungen schreibt mir gerne eine E-Mail.